Das Leben von Hans Peter Neuber, Jahrgang 1958, war von Kindesbeinen an von der Musik geprägt. Seine Eltern, der Vater Komponist, die Mutter Konzertpianistin, schulten ihn seit seinem fünften Lebensjahr an Tasteninstrumenten, später in Musiktheorie und Harmonielehre. Als Jugendlicher gewann er wertvolle Erfahrungen in der Improvisation als Mitglied einer Rockjazz-Band. Schon damals konnte sich H.P. Neuber mit üblichen musikalischen Formen nicht anfreunden und experimentierte mit außergewöhnlichen Klangverbindungen und Instrumentierungen. Nach dem Abitur leistete Neuber zunächst Zivildienst in einem Krankenhaus, studierte später eine Zeitlang Medizin und Psychologie, um jedoch - nach einer schweren Suchtkrankheit - zunächst für einige Jahre in verschiedenen Ländern als Reiseleiter zu arbeiten, zunächst im Süden als Clubanimateur, später als Tourenführer in Island, Kanada, Norwegen etc. Während dieser Zeit erwachte in dem bis dahin völligen Materialisten ein mystisches Empfinden für die Natur und für innere Bewußtseins-Prozesse, was sich nach seiner Rückkehr nach Deutschland in einer glühenden spirituellen Suche niederschlug, die ihn bald zum Integralen Yoga führte, einem umfassenden, meditativen Persönlichkeitsentwicklungsweg.

H.P. Neuber begann nun sein eigentliches Handwerk, die Musik, wieder aufzunehmen und verschiedene Klavier-Werke zu komponieren, die er zunächst im lokalen Bereich bei verschiedenen Konzerten aufführte. Da er niemals an einem Konservatorium Musik studiert hatte, kamen alle diesbezüglichen schöpferischen Inspirationen stets durch die Praxis von Yoga und Meditation. Neuber meint hierzu: “Zum Glück fehlte mir damals jede einengende Richtungsweisung durch ein Kompositions-Studium, so wagte ich es voller Unbefangenheit, musikalisches Neuland zu betreten, was mir nicht immer nur Lob einbrachte, sondern auch massive Kritik von Seiten einiger Rezensenten, die althergebrachte Strukturen in meiner Musik einfach vermissten und gewagten neuen Formen keinen Raum geben mochten...”

Zwar durchaus an klassischen Harmonieverläufen orientiert, versuchte Neuber jedoch meist durch vielerlei kompositorische Experimente Unbegrenztheit und innere Freiheit auszudrücken, wodurch er im Laufe der Jahre einen Stamm von hervorragenden Musikern um sich scharen konnte, die in Form von fantastischen Improvisationen die meditative Entstehungsweise der einzelnen Werke mittragen konnten. Schwerpunkte seiner musikalischen Arbeit sind hochmelodiöse, besinnliche Werke und Musik zum Träumen, die das Herz berühren möchten. Doch auch virtuose Etüden auf Klavier und Flöte, Kunst- und Kinderlieder, ergreifende sinfonische Musik und reine Experimentalmusik auf dem Synthesizer gehören zum Repertoire des Komponisten. Die interessantesten und ergreifendsten Werke dürften nun "Beyond the Old Heavens", "NorwegianSymphony", "Das Unaussprechliche", "Das mystische Feuer", "Parzzivals Aufstieg", "Armageddon", "Vision of new Creation", "Tales from Far Beyond" und die tiefsinnige Vertonung des großartigen Epos "SAVITRI" in 12 CDs sein: jeweils orchestrale, meditative Musik von nahezu dramatischem Tiefgang.

Mit dem Aufbau des Verlages Neue Dimension begann Neuber im Jahr 1989. Diese Firma brachte später nicht nur seine eigenen Werke heraus, sondern auch viele hervorragende Werke weiterer intuitiv arbeitender Künstler aus aller Welt.
Parallel zu seiner musikalischen Arbeit schrieb H.P. Neuber Märchenbücher (z.B. die bisher fünfbändige , hervorragend beurteilte Reihe “Zwergle-Geschichten” für Vorschul- und Schulkinder), Fantasy-Romane, Tierparabeln und in anderen Verlagen erschienene Bücher über Suchtkrankheiten und gesellschaftlichen Verfall. Sein schöpferisches Gesamtwerk umfaßte bei Drucklegung dieser Zeilen (Ende 2015) ca. 1250 verlegte Kompositionen, die auf über 160 CDs verschiedener Labels veröffentlicht wurden. Als Schriftsteller hatte er bis 2015 genau 30 Bücher veröffentlicht, die gerade im kinder- und jugendtherapeutischen Bereich hervorragende Beurteilungen bekommen haben.
Die mystischen Fantasy-Romane wurden von dem Wirtschaftswissenschaftler und Literat Prof.Dr. W.Kaltenstadler als brilliant“ und 100 Jahre zu früh“ bezeichnet.

Der Facharzt für Psychiatrie, Dr. Rainer Jung aus Braunschweig, schrieb in einer Ärztlichen Stellungnahme folgendes:

"Nach meiner Auffassung hat sich der Autor gründlich und tiefgehend mit den Symbolismen und Archetypen innerhalb des menschlichen Bewusstseins beschäftigt. In seinen Kinderbüchern, z. B. den "Zwergle-Geschichten" oder der vierbändigen Reihe "Flossi, der kleine Fisch" lässt er ein farbenfroher Blumenstrauß an Eindrücken erblühen, der die kindliche Seele durch viele nachvollziehbare Identifikationen anrührt.
Bei den mystischen Fantasy-Romanen für Erwachsene ist dem Autor jedes Mal die Erschaffung einer eigenständigen märchenhaften Welt gelungen, die den Leser in ihren Bann zieht, aber dennoch niemals den Bezug zur heutigen Zeit und zur Person des Lesers verliert.
Insbesondere bewundere ich aber H. P. Neuber für seinen Wagemut, politisch hochbrisante Themen anzuprangern, so zum Beispiel Rechtsradikalismus, pseudo-islamischen Terror, globale Gleichschaltungen und egozentrisches Macht-Bestreben einzelner Politiker oder ganzer Industrie-Zweige. Eingebettet in zunächst märchenhaft erscheinende Rahmenhandlungen lässt der Autor den Leser seiner Werke oftmals einen erschrecken¬den Blick hinter die makellos weißen Fassaden der verschiedenen Zivilisationen unserer Welt werfen und legt somit den Finger in viele Wunden unserer Zeit. Neuber´s teilweise recht brisante Schriften mögen manchen Leser zum Überdenken der eigenen eingefahrenen Lebensstrukturen anregen und im Umgang mit Werbung und Nachrichten zu größerer Kritik mahnen. Dabei belässt er es aber nicht bei bloßen metaphorischen Zustandsanalysen oder bei Spekulationen zu den Hintergründen, sondern versucht konkret, zu diesen höchst bedenklichen Erscheinungen unserer Zeit Lösungswege aufzuzeigen.
Meine eigene Sozialisation - Studium der Theologie und Medizin sowie anschließend seit nunmehr vielen Jahren eine Tätigkeit als Nervenarzt und Psychotherapeut - lässt mich Neuber´s Lösungsansätze, insbesondere die spirituellen und religiösen, gut nachvollziehen. Nach meinem persönlichen Eindruck sind diese im Sinne eines menschlichen Wachstums inspirierend und wirkungsvoll, da sie der Entstehung von Gewalt in ihren vielfältigen Gestalten entgegenzuwirken vermögen.“

Über mehrere Jahre hinweg gestaltete und moderierte der Künstler die Rundfunksendung Die Spirituelle Reihe“, z.B. für Radio Starlet, Fürth, MDR Leipzig, Radio International, Elsenborn, Belgien, wobei zu den Sendungen hauptsächlich die eigenen Produktionen verwendet wurden. Zahllose Berichte über seine kompositorische Arbeit in Zeitungen und Zeitschriften, sowie einige Fernsehsendungen in Talkshows (u.a. bei Jürgen v.d.Lippe) und im musikalischen Bereich (z.B. ausführliches Künstlerportrait im Franken-Fernsehen, Erlangen) gaben ihm weitere Publicity.

Im Jahre 1999 brachte der Reichel-Verlag, Reifenberg, ein herausragend positives Komponisten-Portrait über ihn heraus. Verfasst von dem Musikwissenschaftler Hans von Draminski aus München trägt es den Titel: Der Komponist Hans Peter Neuber - Portrait eines Multitalentes“.

Seit 1998 gibt H.P. Neuber - meist in Begleitung der Sängerin Sonja Mende - zumeist kostenlose caritative Konzerte besinnlicher Klaviermusik, die in Deutschland unter dem Titel "Stille fühlen" und in seiner Wahlheimat Norwegen unter "Opplev Stillheten" von sich reden machen. Schwerpunkt dieser Arbeit sind Sanatorien, Suchtkranken-Kliniken, Reha-Anstalten und Gefängnisse.

Seit 1999 lebt der Komponist teilweise in der Wildnis der Norwegischen Wälder, zunächst auf einer kleinen, ziemlich autarken Farm, später in einer einsam gelegenen Berghütte, wo er sich - neben den kreativen Tätigkeiten - auch mit ökologischem Anbau der eigenen Nahrung, Jagd- und Forstwirtschaft, sowie heilkundlichen Aspekten der nordischen Pflanzenwelt beschäftigt.
Ausgedehnte Trekking-Touren, zusammen mit der Familie, in die letzten weißen Flecken“ der nordischen Landkarte, wie z.B. die Finnmarksvidda und Spitzbergen, bieten ihm diejenige tiefe Inspiration und äußere Weite, die zur Manifestation seiner ungewöhnlichen Musik offenbar regelmäßig vonnöten ist.

Das Ziel all seiner kreativen Arbeit beschreibt Neuber folgendermaßen: “Ich möchte mit den mystischen Romanen, den Märchen und der besinnlichen Musik viele Menschen in der Tiefe ihres Herzens berühren. Wir alle lassen uns ja von den Äußerlichkeiten unseres Alltags viel zu sehr fesseln und oft sogar niederschmettern. Doch eine wirklich berührende Musik hilft uns, im Innern das Wesentliche unseres Daseins zu erfahren: Die tief verwurzelte Sehnsucht, nach unserem Ursprung und unserem Lebens-Sinn zu suchen. Und wer erst einmal damit begonnen hat, den Sinn seines Lebens zu suchen und auch bewußt zu verwirklichen, für den beginnt ein neuer, erfüllender Lebensabschnitt ohne jede innere Leere des Alltags, doch voller Zufriedenheit und Freude. Und was ist letztlich erfüllender, als eigenen inneren Frieden und aufrichtige Freude mit seinen Mitmenschen zu teilen ? Ich spiele auf den Konzerten einfach, weil es mir im Herzen Freude bereitet, nicht, um damit Geld zu verdienen oder gar berühmt“ zu werden...“

Das fünfbändige Epos "Die Suche nach dem Kosmischen Gral" empfindet Neuber als sein bisher wichtigstes literarisches Werk, als seinen persönlichen Beitrag in einer erwachenden Welt, deren geistige Evolution es offenbar nicht länger toleriert, daß die Lebens-Schicksale vieler Menschen von den Interessen gieriger, sich selbst beweihräuchernder Politiker oder Wirtschaftsmagnaten auf ein Marionettendasein reduziert werden. In den über zwei Jahrzehnte hinweg verfaßten Einzel-Romanen des Epos möchte der Autor einen tiefen, ganzheitlichen Lebens-Sinn an den Leser vermitteln und ihm die Augen für manchen verborgenen Vorgang hinter den Kulissen der offensichtlichen Wahrnehmbarkeit öffnen.