158. Das Lied meiner Seele, Vol. 1 (2011)

Jeder Komponist hat Werke, die ihn selbst zutiefst in seiner Seele berühren, weil sie ganz unverfälscht der eigenen Quelle entsprungen sind. Die vorliegende CD besteht ausschließlich aus ergreifenden Werken in sinfonischer Dramatik und majestätischen Raum-Klang-Feldern, mit denen der Komponist sein innerstes Werden und sein glühendes Sehnen beschreibt; die Suche nach der Seele auf dem Pfad der großen inneren Durchgänge, die am Ende des letzten Titels im Entdecken der mystischen Höhle des Seelen-Wesens mündet. Der Hörer wird auf eine faszinierende tonale Reise durch die Ebenen des Seins mitgenommen.
Die Hörprobe A bringt einen Ausschnitt aus dem Werk "Die Macht des atlantidischen Phönix". Hierzu schreibt der Komponist:
"Man stelle sich das alte Atlantis einmal in der edelst möglichsten Erscheinungsform vor. Nicht als einen abgehalfterten und an Gier und Mißbrauch erstickten Kontinent, dessen Tage gezählt sind, sondern als ein Reich des EINSseins, von Wüstenglut bis Eiseskälte, von tropischem Urwald bis frischem Gebirge. Jeweils symbolhaft betrachtet!
Wenn dieser Art Atlantis einst bestanden hat, dann war die Kultur von Schönheit geprägt, das Zusammenleben der Menschen von Seele und Harmonie, und das Wirken auf die Materie war - dem damaligen Entwicklungsstand entsprechend - sehr vollkommen; für unsere Empfindungen wohl pure Magie.

Ein Reich an EINSsein und Wahrheit, an Vielfalt und Kontrasten verfügt naturgemäß über immense Macht.
Solange solcherart Macht rein bleibt, frei von Selbstsucht und vollkommen in der Hingabe an das Göttliche Wirken, wird sie jeden von außen aufgezwungenen Untergang überdauern und wie der sinnbildliche Vogel Phönix aus der Asche des Vergangenen wieder auferstehen.

Diese Vision gab den Ausschlag für eine recht spezielle Komposition.
Der Titel DIE MACHT DES ATLANTIDISCHEN PHÖNIX beschreibt jene majestätische Machtfülle und sanfte, aber hohe Bewußtseins-Weite, welche einem Einwohner eines solchen Reichs zuteil sein sollte. Mögen auf unserer heutigen Erde Kräfte wirken, die die Erstellung eines solchen Reiches der Wahrheit und des Lichtes aus der Asche dieser sterbenden Epoche der Gier und Verfälschung zu erbauen vermögen.
Mögen wir stets mit allen uns zur Verfügung stehenden Kräften und der eigenen Seelen-Kraft der Entstehung eines solchen Reiches in der Materie dienen.
Möge der All-Eine, die namenlose Quelle allen Seins, unser Herz mit der nötigen Weisheit durchfluten, in diesen Tagen der Entscheidung die Spreu vom Weizen trennen zu können.
Diese Komposition widme ich allen Menschen, die noch Mut, Aufrichtigkeit und Tapferkeit im Herzen tragen und ihr Leben hingebungsvoll der hehren Aufgabe widmen, am Beginn der Goldenen Epoche der Menschheit mitzuarbeiten, deren Geist von Wahrheit und Liebe geprägt sein wird."

Bei der Hörprobe B handelt es sich um die Vertonung des Gedichtes "Außerhalb von Raum und Zeit" aus der Feder des Komponisten. Hier das Gedicht.
© Neue Dimension (noch nicht veröffentlicht)